Op andere Wegen in Nederland

Goedenavond,

heute möchte ich Euch von einem ganz besonderen und glücklichen Laufmädchen Tag berichten.

Einmal im Jahr findet direkt hinter der deutschen Grenze in dem niederländischen Städtchen namens Venlo der sogenannte VENLOOP satt.
Eine Sportveranstaltung, die nicht nur unzählige Läufer (ums genau zu sagen nämlich 25.000) mobilisiert, sondern auch die Bewohner der Stadtgemeinden in und um Venlo herum.

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Paulinchens Jakobsweg und Flugkraft

Hallo Ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich Euch hier von meiner etwas anderen Laufeinheit mit Michael Weiner berichtet.

Huch, jetzt ist die Kamera runtergefallen.

Michael ist Feuerwehrmann in Mannheim und wird bald 880 Kilometer auf dem Jakobsweg laufen. Und dies in kompletter Feuerwehreinsatzkleidung.

Das Ganze läuft unter dem Projekt Paulinchens Jakobsweg und startet am 22. März.

Ich werde Michael auf einem Teil der Strecke begleiten und dafür ist nun alles gebucht und geplant.

Mein Flieger startet am 29. März nach Bilbao und bis zum 08. April werde ich in Spanien bleiben. Der Jakobsweg startet für mich in Logrono und endet dann 10 Tage später in Fromista.

Den Rucksack habe ich schon mal aus dem Schrank gekramt und nun stürze ich mich in meine letzten Vorbereitungen. Meinen Pilgerausweis habe ich diese Woche mit der Post bekommen. Denn hier kann man sich an den verschiedenen Stationen Stempel geben lassen und genießt die Vorteile eines Pilgers in den Unterkünften.

Ich bin ganz schön aufgeregt, denn diese Art der Reise wird neu für mich. Ich bin zwar schon oft mit dem Rucksack durch die Welt gebummelt, aber eben auf anderen Wegen.

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Ich bin gespannt, was diese 10 Tage mit meinen Beinen (pro Tag 25 Laufkilometer) und vor allem mit meinem Kopf so machen. Man schläft jede Nacht woanders und weiß morgens nicht genau wo das abends sein wird. Du schleppst Dein ganzes Zeug die ganze Zeit mit Dir rum. Und Du läufst. Und lebst.

Jeder der bislang auf dem Camino unterwegs war, bestätigte mir: Das erste Drittel des Weges ist für den Körper, das zweite Drittel für den Kopf und das letzte Drittel ist für die Seele.

Da wir das Ganze nicht ausschließlich aus Spaß machen, sondern für den guten Zweck, kann man uns auch jetzt noch mit sogenannten Kilometerpatenschaften unterstützen. Nach meinem Aufruf kamen schon viele Kilometer zusammen und ich bin wirklich sehr glücklich über die bisher eingegangen Patenschaften von meinen Freunden und meiner Familie.

KM Patenschaft aktuell

Im Zuge dessen habe ich auch alle meine Flugkraft Armbänder an den Mann und die Frau gebracht, um auch weiterhin die Organisation zu unterstützen, die mir so am Laufmädchen Herz liegt. Wer noch ein Bändchen haben mag – gebt Bescheid. Ich habe meinen Vorrat wieder aufgefüllt.
Auf dem Jakobsweg werde ich nicht nur stolz mein Flugkraft Gründerarmband tragen, sondern auf dem ein oder anderen Kleidungsstück wird das Flugkraft Logo zu sehen sein.

Je mehr von solchen Organisationen wie Flugkraft oder der Paulinchen Stiftung erfahren, umso mehr Kindern und Eltern kann in schwierigen Situationen geholfen werden.

Ich würde mich von Herzen freuen, wenn noch der ein oder andere mir bekannte Laufpate (ab Kilometer 250) dazukommt.
Für jeden Kilometer gibt es eine Karte und auch ein Mitbringsel. Mit 25 Euro pro Kilometer oder 5 Euro pro Armband ist man dabei.

Ein besonderer Dank geht auch an die Firma Rituals. Seit Jahren bin ich Fan der Produkte. Denn diese Kosmetikfirma verzichtet nicht nur auf Tierversuche, sondern bietet eine große Auswahl veganer und naturbelassener Produkte. Uns erreichte ein riesengroßes Überraschungspaket, von dem Michael und ich sicherlich nach dem Trip vieles gut gebrauchen können.

Besten Dank übrigens auch für die bereits erteilten Wanderwünsche und Glücksbringer!

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Bis bald Ihr Lieben,

Eure vorfreudige Katrin

Laufmädchen und im Herzen Peter Pan

Die schönsten Wege sind noch immer die Umwege und die ohne Plan.

Gesagt. Gelaufen. Geschwommen. Geradelt.

Anfang des Monats machte ich mich aus beruflichen Gründen auf den Weg nach München.
Meinen Trainingsplan und mich interessiert es nicht, wo wir gerade sind.
Also packte ich mein Speedbike Willi mit ins Auto und die Schwimmsachen und das Laufequipment mit in meinen kleinen Businesskasper Koffer.
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