Miss Captain America beim Kölner Karneval

Hallo Ihr Lieben,

das Laufmädchen war beim Kölner Karneval.
Das war so lustig, dass ich unbedingt davon berichten muss. Und das, obwohl ich Fasching eigentlich immer ganz gruselig fand.

Seit meinem Umzug nach Essen gehöre ich mit unserer Niederlassung (Düsseldorf) zur Bereichsleitung Köln.
Ich mag die Kollegen dort unheimlich gern. Ich liebe Köln. Ich trinke gern Kölsch (ja, wer mag, darf mich gern steinigen). Und bekanntermaßen stehe ich auf (Marvel) Comic- & Superhelden.
Wie kann man das am besten vereinen?
Indem man als Miss Captain America zur Weiberfastnacht mit den Kölner Kollegen feiern geht!

Das Kostüm baumelte bereits an meiner Arbeitszimmertür und wurde noch mit einem „Weltretterin“ Button & einer Maske veredelt. Dazu gabs noch rote Leggings (bääääh) und eine schicke, abgefahrene Flechtfrisur (von Kati).

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Gegen 11 Uhr trudelte ich in unserer Geschäftsstelle ein.
Dort wird traditionell 11:11 Uhr durch den Geschäftsführer das erste Fass Kölsch angestochen. Dazu gab es nette Musik und klassisches Karnevalsessen mit Mettbrötchen, Kartoffelsalat und Frikadellen.  (Ich hatte mich gut vorbereitet und was eingepackt.)

Nach der lustigen Einstimmungsrunde ging es weiter in den Junkersdorfer Birkenhof, wo wir allesamt stundenlang mit lustig verkleideten Menschen von nah und fern lachten, tanzten, schunkelten und einen heiteren Abend genossen.

Einige Kollegen waren richtig kreativ verkleidet und wir waren in Summe echt schön anzuschauen.

So wie zum Beispiel Neptun, der mir freundlicherweise zur Bützken Abwehr seinen Dreizack auslieh.

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Oder unser Bademeister im Schaluppke Style („Diese Triathleten… Adrenalinjunkies im Ganzkörperkondom“), der uns ständig duschen schicken wollte.

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Aber auch Spacegirl, Piraten, Lara Croft, Rockstars, Indiana Jones, andere Superhelden oder eine wunderhübsche Froschkönigin wurden gesichtet.

Ich hätte nicht gedacht, dass Karneval so viel Spaß machen kann.
Okay, die Musik ist als Auswärtige erstmal gewöhnungsbedürftig.
Aber nach der dritten Wiederholung und dem x-ten Kölsch ist das total egal und man besingt de kölsche Jung, dicke Mädchen, das Bickendorfer Büdche … und et gitt kei Wood, dat sage künnt, wat ich föhl, wann ich an Kölle denk!

Danke an all die lieben Kollegen, die meinen ersten Kölner Karnevalsbesuch zu diesem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!
Ich kenne kein anderes Völkchen, was über einen derartig grandiosen Lokalpatriotismus verfügt und das auch so demonstrativ nach außen trägt.

Bis bald,

Eure Superheldenanwärterin Katrin

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