I go… sometimes!

Liebe Leser, heute gibt es was für die Augen und auf die Ohren.

Ich habe gestern den wohl tollsten Abend seit langem verlebt. Mitten im Ruhrgebiet. In Essen Steele.
Ein Stadtteil, wo es mich bislang nur einmal aus Versehen hin verschlagen hat, als ich mich mal wieder auf einer Entdeckungstour mit meinem Rad verfuhr.

Die liebe Juli hat zu einem Wohnzimmer Konzert eingeladen.
Und ich durfte dank der lieben Heidi dabei sein.

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Vegane Rouladen & Tiramisu

Bald ist Weihnachten. Darauf freue ich mich. NICHT.

Ich bin froh, wenn ich noch lange den Herbst genießen kann und die Weihnachtsfeiertage schnell rum sind.

Es gibt Dinge, die ich während dieser Zeit mag – der Duft von Apfel und Zimt, bunte Lichter, Plätzchen backen und essen. Essen im Allgemeinen ist ja sowieso mein Ding. Das kann ich gut.

Traditionell kommt Weihnachten ja gern ein ordentliches Stück Fleisch in den Ofen, dazu werden Beilagen wie Klöße oder Rotkohl gereicht. Mutti und Omi stehen stundenlang in der Küche und die ganze Verwandtschaft futtert sich lecker ins Fresskoma.

Aber nun kam die Frage auf – wie macht man das als Veganer?

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Rückspiegel

Und das Glück steht vor Dir an der Straße
Und hält den Daumen raus,
Aber alles geht so schnell, dass es Dir immer erst auffällt,
Wenn du in den Rückspiegel schaust.
Und dann ist es längst zu spät um anzuhalten,
Dann musst Du weiter geradeaus,
Bis das Glück wieder an Dir vorbeirauscht,
Weil Du ständig in den Rückspiegel schaust…

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Songtext „Rückspiegel“ von Maxim // Foto von meinem Irland Roadtrip im Oktober 2014 // Connemara

Ich komme bald wieder, versprochen.

Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and’re, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Stufen | Hermann Hesse